Welche Stationen gibt es und wer steckt dahinter?
Station: „Tiere im Bach“ mit Kai:
An dieser Station lernen die Grundschulkinder, dass Bachtiere in Generalisten und Spezialisten unterteilt werden können. Generalisten haben keine großen Ansprüche an die Qualität und die Form des Baches. Spezialisten hingegen haben meist große Anforderungen an ihren Bach.
Zunächst suchen die Grundschüler mit Keschern, Plastikschalen und Sieben Bachtiere unter Steinen oder im Sand.
Wenn sie ein Tier z.B. Flohkrebs, Egel, Fliegenlarve usw. gefunden haben, helfen wir ihnen, die Tiere in die Lupengläser zu setzen und anhand der Bestimmungskartei zu bestimmen. Mit Hilfe des Arbeitsblattes ordnen die Grundschüler dann die gefundenen Tiere der Gruppe der Spezialisten oder Generalisten zu. Zum Schluss erklären wir der ganzen Gruppe welche Rückschlüsse man mit den gefundenen Tieren auf die Qualität des Baches schließen kann. Natürlich werden dann die gefangenen Tiere wieder an die Stelle im Bach zurück gesetzt, an der wir die Tiere gefunden haben.
Station: „Gewässerqualität“ mit Miriam:
Mit einem einzigen Plastikbecher, guten Augen und der Nase kann man die Wasserqualität eines Baches recht gut einschätzen.
An dieser Station nehmen die Grundschüler eine Probe vom Bachwasser und ermitteln mit Hilfe eines Arbeitsblattes, wie gut oder schlecht das Bachwasser ist. An diesem Bach in Niederseelbach stellte sich sehr schnell heraus, dass das Bachwasser wegen einem LKW- Unfall stark mit Benzin verschmutzt war.
Die zuständige Gemeinde wurde umgehend von der Direktorin der Grundschule, die uns an diesem Tag begleitete umgehend informiert.
Station: „Gewässerstruktur“ mit Fabienne
An dieser Station erfahren die Grundschüler, dass Bäche und Flüsse in Hessen eine Note auf ihr Aussehen erhalten. Wir erläutern den Schülern mit welchen Kriterien die Note vergeben wird. Anhand dieser Punkte bestimmen die Grundschüler die Note ihres Baches. Im Anschluss erläutern wir den Schülern, dass ein Bach mit einer sehr guten Note nicht nur gut für Bachtiere ist, sondern uns auch vor Überschwemmungen schützt und superviele Lebensräume für viele verschiedene Tierarten bietet.
Station: „Angst vor Wespen und Bienen nehmen!“ mit Marc
Diese Station liegt Marc sehr am Herzen, da ihm immer wieder auffällt wie panisch Kinder und Erwachsene auf etwas regieren, wenn es schwarz-gelb ist und fliegen kann. Seine Idee: Die Grundschüler lernen Lebensweisen von Wespen, Bienen und Hornissen näher kennen und erhalten die Gelegenheit einige Tiere näher zu betrachten (lebende Tiere in der Natur oder tote in Petrischalen).
Station: „Tierspuren“ mit Fabian
Wer weiß welches Tier hier war? Welches Tier hat an diesem Tannenzapfen genagt? Tiere im Wald sind scheu, aber wenn man genau hinsieht, dann erkennt man Spuren, die Tiere hinterlassen.
Die Grundschüler zum genauen Hinsehen zu bewegen war Fabians anliegen. Er erarbeitete einen Tierspuren-Parcours. Zusammen mit seinem Vater suchte er im Wald nach angenagten Tannenzapfen, Nüssen und Pilzen. Goss Fußabdrücke mit Gips aus. All die gefundenen Dinge dienen als Grundlage für den Tierspuren-Parcours. Hier versuchen die Grundschüle anhand von Hilfekarten die jeweiligen Spuren der Tier zuzuordnen. Und vielleicht findet man ja auch ausserhalb des Parcours Tierspuren?
Station: „Bäume“ mit Tobias:
„So viele verschiedene Bäume gibt es bei uns?“
Bäume zu bestimmen ist langweilig? Denkste: Tobias zeigt wie unterschiedlich und schön die Blattformen, Rinden und Früchte verschiedene Bäume sein können.
„Hier sind Tannenzapfen, aber keine Tanne!“ „Ja, wie kommen die denn da hin?“ „Eichhörnchen?“ Und los geht’s auf die Suche nach den Tannen, denn irgendwo müssen ja die Zapfen herkommen! Gefunden!
Zum Schluss wird bestimmt, wer die meisten Baumarten gefunden hat.